Bungalowpark Strandslag in Julianadorp aan Zee liegt mit der Westseite direkt an den Dünen, rund 400 Meter vom Strandübergang. 333 freistehende Bungalows in Privatbesitz, dazu ein Teich mit Wasserspielgarten, ein großer Sandspielplatz, Minigolf und Bowling. Ein Schwimmbad hat der Park nicht.
Über den Park
Bungalowpark Strandslag liegt am westlichen Rand von Julianadorp aan Zee, mit der Westseite unmittelbar an den Dünen. Bis zum Strandübergang sind es rund 400 Meter durch den Dünengürtel, bis ins Ortszentrum von Julianadorp etwa zwei Kilometer. Der Park liegt hinter dem Deich.
Die Strandhäuser von Landal, früher Roompot, stehen davor direkt am Meer, ihre Rezeption liegt aber auf dem Strandslag-Gelände: Von dort fährt ein Traktor die Gäste mit ihrem Gepäck hinaus zum Strandhaus. Das Gelände misst knapp 500 mal 400 Meter, ist vollständig eben und wirkt ruhiger als das Landal Beach Resort Ooghduyne gut einen Kilometer südlich, das ein großes Hallenbad hat. Die 333 Bungalows gehören privaten Eigentümern.
Der Parkplan unterscheidet drei Haustypen farblich: Strandparel, Albatros und Zeester. Deutsche Vermieter schreiben den ersten Typ meist als Strandperle, gemeint ist derselbe. Alle drei sind freistehende Backsteinhäuser mit grün abgesetzter Holzverkleidung, eigenem Grundstück und Stellplatz am Haus, die Zuschnitte reichen vom einstöckigen Bungalow bis zum Haus mit ausgebautem Dachgeschoss.
Ein Teil der Häuser läuft über die zentrale Vermietung des Parks, der größere Teil direkt über die Eigentümer oder über lokale Agenturen. Die breiteste Auswahl steht deshalb auf Booking, wo jedes Haus einzeln mit eigenen Fotos und eigener Bewertung gelistet ist. Das ist mühsamer als eine Anbieter-Suchmaske, dafür siehst du vorab, wie das konkrete Haus ausgestattet ist.
Genau darauf kommt es hier an, weil jeder Eigentümer selbst renoviert und der Zustand zwischen zwei Nachbarhäusern deutlich auseinandergehen kann. Am Schaukasten neben der Rezeption hingen zuletzt acht Häuser zum Verkauf, der Bestand wechselt also laufend. Die gemeinschaftlichen Anlagen sind trotz der Einzelvermarktung erhalten und werden von der Parkverwaltung unterhalten.
In der Parkmitte liegt ein Teich, um den sich die Spielflächen gruppieren: ein großer Sandspielplatz mit Kletterpyramide, Nestschaukel und zwei Rutschen, daneben ein Wasserspielgarten mit einer Insel, einem Floß am Seil und einer Seilbahn quer über das Wasser. Dahinter schließt eine Spielwiese mit zwei Fußballtoren an. Dazu kommen eine Minigolfanlage mit 18 Bahnen, eine Bowlingbahn, eine Tierwiese und das Restaurant Park Plaza, das morgens Brötchen verkauft und abends auf Spareribs und BBQ setzt.
Ein Schwimmbad hat der Park nicht, und das ist der wichtigste Unterschied zu den Nachbarparks an diesem Küstenabschnitt. Wer bei Regenwetter eine Schwimmhalle braucht, ist im Landal Beach Resort Ooghduyne besser aufgehoben. Wer stattdessen Platz, kurze Wege zum Strand und ein Haus mit eigenem Garten sucht, ist hier richtig.
An der Rezeption gibt es einen Verleih: E-Bike für 22 Euro, E-Chopper für 45 Euro und E-Scooter für 59,50 Euro pro Tag, dazu ein Lastenrad für 37,50 Euro pro Tag, Bollerwagen, Go-Karts und die Kids-Safari-Jeeps für 15 Euro je 30 Minuten. Ein Hottub kostet 105 Euro für drei Tage oder 210 Euro für eine Woche. Brennholz liegt für 20 Euro je 19-Kilo-Sack bereit, was zu den offenen Kaminen in vielen Häusern passt.
Mit Hund ist der Park unkompliziert: Hunde sind erlaubt, die Grundstücke sind überwiegend eingezäunt, und neben der Rezeption gibt es einen Waschplatz für Hunde. Für Senioren und alle mit eingeschränkter Mobilität ist das Gelände angenehm, weil es keine Steigungen gibt und die Wege durchgehend asphaltiert oder gepflastert sind. Für Teenager wird es dagegen schnell dünn, sobald Minigolf und Bowling durch sind.